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Berufsintegrationsklasse aus Ansbach-Triesdorf zu Besuch im Kinderzech-Zeughaus in Dinkelsbühl

Geflüchtete entdecken die Kinderzeche

Gruppenfoto der Berufsintegrationsklasse vor dem Kinderzech-Zeughaus in Dinkelsbühl

Quelle: Fränkische Landeszeitung, Ausgabe Dinkelsbühl-Feuchtwangen, 13. Juli 2026 (Text und Foto: Markus Weinzierl)

Junge Menschen der Berufsintegrationsklasse am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Ansbach-Triesdorf haben im Rahmen einer Exkursion das Kinderzech-Zeughaus in Dinkelsbühl besucht. Die 17- bis 20-Jährigen aus Mali, Syrien und der Ukraine wurden von ihren Lehrkräften Claudia Geißler-Kraft und Dr. Martin Nipp begleitet und von Festspieler Robert Hippelein empfangen, der bei der Kinderzeche in diesem Jahr den Regierenden Bürgermeister der früheren Reichsstadt Dinkelsbühl verkörpert.

Im historisch eingerichteten Klassenzimmer erläuterte Hippelein zunächst, wie die Kinderzeche ihre Wurzeln in einem Schulfest zum Ende des Unterrichtsjahres hat. Beim Rundgang durchs begehbare Magazin und Museum erfuhren die Jugendlichen, dass im Zeughaus neben rund 1.200 Kostümen auch weitere Requisiten aufbewahrt werden, die vor jeder Festwoche neu an die Aktiven ausgegeben werden.

Ziel der Exkursionen ist es, die Integration außerhalb des schulischen und beruflichen Umfelds zu fördern und den Jugendlichen aus vielen verschiedenen Ländern das Ehrenamt sowie eine sinnvolle Freizeitgestaltung näherzubringen. Für viele war das Prinzip „Ehrenamt“ aus ihren Herkunftsländern unbekannt – der Kontakt mit Einheimischen soll ihnen zugleich helfen, sich in der neuen Heimat zurechtzufinden und die Sprache zu verbessern.

Neben dem Besuch des Zeughauses gehörten auch Aufenthalte beim Rettungsdienst des Bayerischen Roten Kreuzes, bei der Freiwilligen Feuerwehr Ansbach und beim Ansbacher THW-Ortsverband zu den Exkursionen der Klasse. Auch Kontakte zum Ansbacher Minigolfverein und zum TSV wurden geknüpft.

Finanziell unterstützt wird das Projekt vom Verein „Wir gegen Jugendkriminalität e.V.“