Verkehrsschilder der Gerechtigkeit – Kunstprojekt im Landkreis Ansbach

Quelle: Fränkische Landeszeitung, 26. Juli 2026 (Foto: Landratsamt Ansbach/Susanne Merkel)
Mit einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung in der Friedenskirche in Ansbach ist die Wanderausstellung „Verkehrsschilder der Gerechtigkeit“ nach einer Reise durch den Landkreis Ansbach zu Ende gegangen. Das Gesundheitsamt am Landratsamt Ansbach hatte das Kunstprojekt von Oktober 2025 bis Juli 2026 in Kommunen und Schulen gebracht.
Die Ausstellung des Künstlers Johannes Volkmann sorgte im Schuljahr 2025/26 für die Sensibilisierung für Gerechtigkeit, Respekt und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sie machte unter anderem Station in Herrieden, Neuendettelsau, Heilsbronn, Windsbach, Dietenhofen, Rothenburg, Dinkelsbühl, Feuchtwangen, Wassertrüdingen, Burgoberbach, Mitteleschenbach und Triesdorf – zuvor war das Projekt in der Stadt Ansbach zu sehen.
In drei Ideenwerkstätten entwickelten rund 280 Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Volkmann eigene Gedanken und kreative Beiträge. Die Resonanz im gesamten Landkreis habe gezeigt, dass Werte wie Respekt, Fairness und Solidarität die Menschen bewegen – beeindruckend sei das Engagement der Kinder und Jugendlichen gewesen.
Ziel war es, mit der leicht verständlichen Bildsprache der „Verkehrsschilder der Gerechtigkeit“ Menschen aller Altersgruppen zum Nachdenken und zum Dialog über Werte wie Fairness, Solidarität und Demokratie anzuregen. Gleichzeitig verdeutlichte das Projekt den engen Zusammenhang zwischen Gerechtigkeit, gesellschaftlicher Teilhabe und Gesundheit.
Zum Abschluss präsentierte Johannes Volkmann außerdem das „Europäische Tischtuch“ – ein fortlaufendes Kunstprojekt, das seit vielen Jahren durch zahlreiche europäische Länder reist und Menschen unterschiedlicher Herkunft ein Symbol für Begegnung, Dialog und ein gemeinsames Europa bietet.
Finanziell unterstützt wurde das Projekt von der Sparkassenstiftung und unserem Verein „Wir gegen Jugendkriminalität e.V.“